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Impressionen aus einem Reiseprojekt

Manche Dinge muss man einfach tun

Wellenbrecher unterstützt das Projekt "Frauenuniversität" in Indien

Titel3Fünf unbegleitete Ausländer (UMAs) haben nach ihrer Flucht ein ungewöhnliches neues Zuhause auf Zeit gefunden: Sie leben zusammen mit den SeniorInnen im Hammer Amalie-Sieveking-Haus, wo sie von Wellenbrecher professionell betreut und begleitet werden.. Das Besondere an dieser Konstellation ist, dass hier nicht nur jung und alt zusammenkommen, sondern auch unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Obwohl jeder der Jugendlichen ein eigenes Apartment bewohnt, können sie doch auch die Gemeinschaftsräume und -anlagen gemeinsam benutzen. Ab und zu kommt es auch zu gemeinsamen Ausflügen und Exkursionen mit den älteren BewohnerInnen. So entsteht eine friedliches Neben- und Miteinander, von dem beide Seiten sehr profitieren. Natürlich gestaltet sich das Zusammenleben - wie anderswo auch - nicht immer konfliktfrei, doch die positiven Erfahrungen überwiegen bei weitem. Sicherlich spielt dabei der kulturelle Hintergrund der geflüchteten Jugendlichen eine Rolle, da viele von ihnen seit ihrer Kindheit einen respektvollen Umgang mit Älteren „erlernt“ haben.

Ein gerade erst abgeschlossenes Fotoprojekt mit dem Titel „neoenkel“ dokumentiert in sehr anschaulicher Weise das Alltagsleben der jungen Geflüchteten und ihrer älteren MitbewohnerInnen im Seniorenzentrum. Das Besondere an dieser Aktion war, dass sämtliche Fotos unter Anleitung und Begleitung von Iris Wolf und Jörg Meier von den Beteiligten selbst „geschossen“ oder aus dem Bestand besonders aufbereitet wurden. Herausgekommen ist ein wirklich beeindruckender Einblick in das Zusammenleben mit seinen vielen Facetten und biografischen Zügen. „Kulturelle und generative Brüche stoßen aufeinander ohne sich gegenseitig auszuschließen“, heißt es treffend in der Projektbroschüre.

„neoenkel“ ist ein Kooperationsprojekt der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW in Kooperation mit dem Betreuten Wohnen im Seniorenzentrum Amalie-Sieveking-Haus, der Evangelischen Perthes-Stiftung und Wellenbrecher e.V., gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Nähere Informationen gibt es hier.

Junge Flüchtlinge und SeniorInnen leben

Fotoprojekt der LAG Kunst & Medien NRW vermittelt Eindrücke vom Alltag

SpanienWann immer möglich, veröffentlichen wir an dieser Stelle gern auch Erfahrungsberichte aus den stationären Projektstellen, die von den Betreuten selbst geschrieben wurden. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, den Betreuungsprozess differenziert aus der Sicht der Jugendlichen zu beschreiben. Die Berichte ermöglichen es, ausführlich kritische wie auch positive Erfahrungen festzuhalten und dadurch Einfluss auch auf (spätere) Verläufe zu nehmen. So stellen sie nicht zuletzt auch ein partizipatorisches Element im Betreuungsprozess dar, das durch Eigeninitiative der Betroffenen zustande kommt. Darüber hinaus erhalten so auch Jugendliche, die selbst vor einer stationären Unterbringung stehen, eine Möglichkeit, sich ein genaueres Bild von den Hilfeangeboten zu verschaffen, die sie möglicherweise erwarten.

Mit dem Bericht „Wie sich mein Leben veränderte“ veröffentlichen wir einen ungekürzten Erlebnisbericht aus einer Projektstelle in Spanien. Weitere Berichte finden Sie zum Beispiel hier oder hier oder auch im Downloadbereich in den Ausgaben unserer früheren Zeitschrift „Nah dran“.

Wie sich mein Leben veränderte

Erlebnisberichte von Betreuten aus den Projektstellen

Eine Projektstelle stellt sich vor

Ausfahrt1Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium

Interdisziplinärer Fachtag der Universität zu Köln und Wellenbrecher

iAm 29.5.2018 fand in Castrop-Rauxel ein Fachtag mit dem Titel „Ausfahrt 18 – Wege aus der Hilfe: Interdisziplinäre Perspektiven auf die Nachsorge und Nachbegleitung nach stationärer Förderung junger Menschen“ statt. Die ReferentInnen kamen aus verschiedenen Einrichtungen und Systemen, die mit der Erziehung junger Menschen befasst sind: Prof. Dr. Dirk Nüsken von der Evangelischen Fachhochschule Bochum, Anna Vetter von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Elmshorn, Andreas Bassendowski und Stefanie Klein von der Justizvollzugsanstalt Iserlohn, Anna Stossun, Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Rainer Zimmermann von der Universität zu Köln sowie Gerwin Karafiol und Michael Karkuth von Wellenbrecher e.V.

Allen gemeinsam ging es um die Erfahrung, dass intensive individuelle Hilfen in vielen Fällen wirksam sind in dem Zeitraum, in dem die Hilfen angewendet werden. Allzu oft jedoch bleiben diese positiven Wirkungen nach dem Ausscheiden aus dem Hilfesystem nicht erhalten, weil frühere Peer Groups und Verhaltensgewohnheiten wieder die Überhand gewinnen. Deshalb rückt die Frage der Nachhaltigkeit positiver Wirkungen als Kriterium für den Erfolg der gesamten Maßnahme in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Wellenbrecher bildet Polizeibehörden im Rahmen der NRW-Initiative „Kurve Kriegen“ fort

Es geht um deeskalierende Kommunikation,

Kurvekriegen1Lars Mechler, Leiter des Wellenbrecher-Bereiches „Prävention-Training-Beratung“ schult derzeit Fachkräfte aus 19 NRW-Polizeibehörden im Auftrag des nordrhein-westfälischen Innenministeriums in deeskalierender Kommunikation. TeilnehmerInnen der Fortbildungen sind pädagogische Fachkräfte und polizeiliche AnprechpartnerInnen, die im Rahmen der NRW-Initiative „Kurve Kriegen“ eingesetzt werden. Ihnen werden Techniken vorgestellt, die ihr vorhandenes professionelles Handlungsrepertoire erweitern. Unter anderem geht es um einen professionellen Einsatz von Körpersprache und deeskalative Methoden der Konfrontation und Grenzziehung in kritischen Situationen. Mechler meint: „Spannend ist neben der Vermittlung der Inhalte, zu erleben, wie es zwischen den TeilnehmerInnen (vor allem zwischen Polizei und Jugendhilfe) zu einem Dialog über Haltung, Wertung und Verhalten im Umgang mit emotional hochangespannten Menschen kommt“.

Video veranschaulicht Zusammenarbeit zwischen Jugendamt

An dieser Stelle weisen wir Sie auf ein Video des mit uns befreundeten Jugendhilfeträgers IJS (Individueller Jugendhilfe Service e.V.) hin, das sehr anschaulich und phantasievoll die Art visualisiert, wie Jugendämter mit freien Trägern bei individualpädagogischen Projekten kooperieren. Wir finden den Film ausgesprochen sinnvoll für das Verständnis von individualpädagogischen Hilfen und bedanken uns beim IJS e.V. für die Erlaubnis, ihn auf unserer eigenen Website zu verlinken.

StuhlkreisWellenbrecher richtet professionelles Deeska-lationsmanagement für

Vorgeschaltete Gefährdungsanalyse begründet dringenden Bedarf

Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber unseren MitarbeiterInnen sehr ernst. Dazu zählt auch, dass wir alles dafür tun, um die Arbeit mit unseren KlientInnen so gut wie möglich abzusichern. Aus diesem Grunde hat Wellenbrecher seit kurzem ein professionelles Deeskalationsmanagement (Konzept nach ProDeMa® – Institut für Professionelles Deeskalationsmanagement) für diesen Personenkreis implementiert.

AIMFachtagDarmstadtFachtag Individualpädagogik

Individualpädagogik in den Hilfen zur Erziehung – Konzepte und pädagogische Praxis

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Individualpädagogik AIM e. V. und die Evangelische Hochschule Darmstadt laden zum 22. Oktober 2018 nach Darmstadt zu einem Fachtag Individualpädagogik ein.

Die Erziehungshilfe in Deutschland steht vor immer neuen Herausforderungen. Öffentliche sowie freie Träger der Jugendhilfe und nicht zuletzt deren pädagogische Fachkräfte stehen täglich vor den Aufgaben, die diese Herausforderungen mit sich bringen.

Der Fachtag soll Einblicke in und Austausch über ein Handlungsfeld der Hilfen zur Erziehung ermöglichen, das von sich behauptet, im engen Zusammenspiel der beteiligten Personen, individuelle Lösungsansätze im Falle von komplexen Erziehungsaufgaben zu entwickeln.

Im Anschluss an die Begrüßung durch den Vizepräsidenten der Evangelischen Hochschule Darmstadt, Prof. Dr. Willebald Lanwer, und Burkhard Hartmann als Vorstandsmitglied des AIM wird Peter Krause, down-up Einzelfallpädagogik gGmbH, die Enstehungsgeschichte und Entwicklung der Individualpädagogik in den Hilfen zur Erziehung beleuchten. Prof. Dr. Macsenaere kümmert sich in seinem Referat um die wissenschaftliche Sicht auf das Thema Individualpädagogik.

Nachmittags wird es 7 Fachforen geben, die individualpädagogische Betreuungen und ihre Standards aus unterschiedlichsten Perspektiven diskutieren, so z.B. aus der Sicht der Betreuenden, der Beauftragenden, genauso wie aus rechtlicher, schulischer oder psychoanalytischer Sicht.

Die Teilnahmegebühr beträgt 40,00 €. Für Studierende ist die Teilnahme unter Vorlage eines Ausweises kostenfrei.

Alle weiteren Angaben findet man im Flyer, der hier heruntergeladen werden kann.

„Nur, wer gut vorbereitet ist,

Wellenbrecher-Bereichsleiter leitet Workshop beim Tag der Lehrergesundheit des VBE in den Dortmunder Westfalenhallen

MichlerLarsmpmwebLaut einer vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) in Auftrag gegebenen Studie sind in NRW 8% der Lehrerinnen und Lehrer persönlich schon Opfer von physischer Gewalt und 23% Opfer von psychischer Gewalt geworden. 25% der befragten LehrerInnen in NRW gaben an, dass es im Alltag ihrer Schule physische Gewalt gibt (psychische Gewalt: 59%). Darin nicht enthalten sind die Fälle, in denen Schüler oder Schülerinnen aufgrund von massiver emotionaler Anspannung Situationen eskalieren, ohne dabei gezielt andere Menschen anzugreifen. Diese Vorkommnisse haben in jeder Hinsicht das Potential, sich negativ auf die physische und psychische Gesundheit von LehrerInnen auszuwirken.

DSF4936

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalbüros Emscher an ihrem Stand im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen.

 

„Immer neugierig bleiben und in

Das wünschen sich viele der Wellenbrecher-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen auf dem „WIR-Tag“ in Schwerte

Die Atmosphäre war entspannt und konzentriert zugleich beim „WIR-Tag“ am 8.November 2018 in der Rohrmeisterei in Schwerte.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung erinnerte Joachim Glörfeld, geschäftsführender Vorstand von Wellenbrecher, daran, „wieviele engagierte Menschen und Teams sich im Laufe der vergangenen Jahre immer wieder bei uns eingefunden haben und bereit waren, sich gemeinsam um schwierige Fälle zu kümmern. Schon unser Jubiläumsmotto „WIR Wellenbrecher“ beschreibt das sicher sehr treffend. Nicht von ungefähr ist auch die heutige Veranstaltung als WIR-Tag umschrieben“.

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