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Wellenbrecher unterstützt das Projekt "Frauenuniversität" in Indien

Fuenf 

Nach der Preisverleihung v.l.n.r.: PD Dr. Eckhart Knab (ECU), Peer Saalström-Leyh (Stiftung Leuchtfeuer), Joachim Glörfeld (Wellenbrecher), Norbert Scheiwe (ECU).

„Herzlichen Dank“ sagt Joachim Glörfeld im Namen von Wellenbrecher für die Anerkennung unserer Unterstützung der European-Charity-University (ECU) und ihres Projektes „Frauenuniversität in Hazaribagh“. Joachim Glörfeld erhielt anlässlich der 10. ECU-Herbstakademie am 11. November den ECU-Förderpreis 2017 gemeinsam mit Peer Saalström-Leyh, dem Gründer der Stiftung Leuchtfeuer.

Die ECU ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Gedanken einer karitativen Ethik in Lehre und Forschung einzubringen. Zu diesem Zweck werden entsprechende wissenschaftliche Studiengänge und Projekte auch international gefördert. ECU-Geschäftsführer PD Dr. Eckhart Knab beschrieb während der Veranstaltung die drei gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkte:

• die jährlich stattfindenden ECU-Akademien

• Netzwerkarbeit

• Projekt „ECU-College“ (Frauenuniversität in Hazaribagh, Indien).

Ein herausragendes Projekt ist sicher die Universität nur für Frauen im indischen Hazaribagh. Wie Sister Tessy Churanadu von den Holy Cross Sisters, einem Kooperationspartner der ECU, auf der Veranstaltung berichtete, ist die Diskriminierung von Frauen in Indien trotz mancher Fortschritte gesellschaftlich immer noch die Regel. Die Frauenuniversität versucht mit ihren Mitteln dem entgegenzusteuern und ermöglicht Studentinnen ein duales Studium der Sozialen Arbeit mit einem Masterabschluss. Der Abschluss wird seit Mitte des Jahres auch offiziell anerkannt. Das Projekt baut damit auf den vielfältigen Aktivitäten der Holy Cross Sisters im Bildungsbereich auf, die von der Grundschule bis zum Gymnasium und der beruflichen Ausbildung reichen. Ein Video dazu findet sich auch in der rechten Spalte dieser Seite.

Der Förderpreis wurde von Norbert Scheiwe, dem 1. Vorsitzenden der ECU, in den Räumen des Campus Christophorus Jugendwerkes in Breisach-Oberrimsingen überreicht.

Förderpreis der European-Charity-University geht 2017

Wellenbrecher und Stiftung Leuchtfeuer ausgezeichnet

„I co dalej? – Und

Ein Jugendlicher berichtet über seine Erfahrungen in einem Projekt in Polen

Bild1Auf dem gemeinsamen Fachtag des polnischen Landkreises Nowe Miasto und Wellenbrecher im Oktober 2017 (s. weiter unten auf dieser Seite) berichtete der aus Deutschland stammende Benjamin* (16 Jahre) – für alle beeindruckend in polnischer Sprache – über seine Betreuung in Polen. Er überschrieb den Vortrag mit der Frage „I co dalej?“ („Und was kommt danach?“). Eine sehr bezeichnende und passende Überschrift, drückt sie doch gleichzeitig die Orientierung auf die Zukunft aus wie auch eine gewisse Nachdenklichkeit oder Unsicherheit. Beides lässt sich sowohl auf das „Abenteuer“ der Betreuung in Polen wie auch auf das, was im Anschluss daran passieren mag, beziehen.

Wir bedanken uns bei Benjamin dafür, dass wir den Text in deutscher Sprache und die dazugehörigen Bilder an dieser Stelle veröffentlichen dürfen.

* Name von der Redaktion geändert.

Jubi25JahreAuswWebtranspWenn das kein Grund zum

Wellenbrecher feiert am 27. April sein 25-jähriges Jubiläum in Dortmund.

Ein Vierteljahrhundert ist Wellenbrecher ein verlässlicher Partner in der Jugendhilfe. Die Gründung als freier Träger in den neunziger Jahren mit der Ausrichtung auf individualpädagogische Hilfeformen hat sicher mit dazu beitragen, dass wir vom Projekt zu einem größeren Dienstleister mit einem Pool an qualifizierten Fachkräften geworden sind - und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Wir können mit Recht stolz auf diese Entwicklung sein. Durch das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch durch die gute Zusammenarbeit mit den uns beauftragenden Jugendämtern, konnten wir mithelfen, dass viele Kinder und Jugendliche die Chance erhielten, eine neue und stabile Lebensperspektive zu entwicklen.

Aus diesem Grund wollen wir das 25-Jährige am 27. April 2018 entsprechend feiern. Eingeladen sind dazu alle, die Wellenbrecher verbunden sind: MitarbeiterInnen, BetreuerInnen, von uns betreute Kinder und Jugendliche, Eltern, Angehörige von Jugendämtern und Aufsichtsbehörden, VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft, KooperationspartnerInnen und viele mehr.

Wir werden uns bemühen, ohne lange Reden auszukommen. Im Mittelpunkt steht vielmehr ein buntes Programm für Jung und Alt mit Aktionen, Musik sowie lecker Essen und Getränken. Nähere Informationen dazu folgen demächst.

Titel3Fünf unbegleitete Ausländer (UMAs) haben nach ihrer Flucht ein ungewöhnliches neues Zuhause auf Zeit gefunden: Sie leben zusammen mit den SeniorInnen im Hammer Amalie-Sieveking-Haus, wo sie von Wellenbrecher professionell betreut und begleitet werden.. Das Besondere an dieser Konstellation ist, dass hier nicht nur jung und alt zusammenkommen, sondern auch unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Obwohl jeder der Jugendlichen ein eigenes Apartment bewohnt, können sie doch auch die Gemeinschaftsräume und -anlagen gemeinsam benutzen. Ab und zu kommt es auch zu gemeinsamen Ausflügen und Exkursionen mit den älteren BewohnerInnen. So entsteht eine friedliches Neben- und Miteinander, von dem beide Seiten sehr profitieren. Natürlich gestaltet sich das Zusammenleben - wie anderswo auch - nicht immer konfliktfrei, doch die positiven Erfahrungen überwiegen bei weitem. Sicherlich spielt dabei der kulturelle Hintergrund der geflüchteten Jugendlichen eine Rolle, da viele von ihnen seit ihrer Kindheit einen respektvollen Umgang mit Älteren „erlernt“ haben.

Ein gerade erst abgeschlossenes Fotoprojekt mit dem Titel „neoenkel“ dokumentiert in sehr anschaulicher Weise das Alltagsleben der jungen Geflüchteten und ihrer älteren MitbewohnerInnen im Seniorenzentrum. Das Besondere an dieser Aktion war, dass sämtliche Fotos unter Anleitung und Begleitung von Iris Wolf und Jörg Meier von den Beteiligten selbst „geschossen“ oder aus dem Bestand besonders aufbereitet wurden. Herausgekommen ist ein wirklich beeindruckender Einblick in das Zusammenleben mit seinen vielen Facetten und biografischen Zügen. „Kulturelle und generative Brüche stoßen aufeinander ohne sich gegenseitig auszuschließen“, heißt es treffend in der Projektbroschüre.

„neoenkel“ ist ein Kooperationsprojekt der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW in Kooperation mit dem Betreuten Wohnen im Seniorenzentrum Amalie-Sieveking-Haus, der Evangelischen Perthes-Stiftung und Wellenbrecher e.V., gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

Nähere Informationen gibt es hier.

Junge Flüchtlinge und SeniorInnen leben

Fotoprojekt der LAG Kunst & Medien NRW vermittelt Eindrücke vom Alltag

SpanienWann immer möglich, veröffentlichen wir an dieser Stelle gern auch Erfahrungsberichte aus den stationären Projektstellen, die von den Betreuten selbst geschrieben wurden. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, den Betreuungsprozess differenziert aus der Sicht der Jugendlichen zu beschreiben. Die Berichte ermöglichen es, ausführlich kritische wie auch positive Erfahrungen festzuhalten und dadurch Einfluss auch auf (spätere) Verläufe zu nehmen. So stellen sie nicht zuletzt auch ein partizipatorisches Element im Betreuungsprozess dar, das durch Eigeninitiative der Betroffenen zustande kommt. Darüber hinaus erhalten so auch Jugendliche, die selbst vor einer stationären Unterbringung stehen, eine Möglichkeit, sich ein genaueres Bild von den Hilfeangeboten zu verschaffen, die sie möglicherweise erwarten.

Mit dem Bericht „Wie sich mein Leben veränderte“ veröffentlichen wir einen ungekürzten Erlebnisbericht aus einer Projektstelle in Spanien. Weitere Berichte finden Sie zum Beispiel hier oder hier oder auch im Downloadbereich in den Ausgaben unserer früheren Zeitschrift „Nah dran“.

Wie sich mein Leben veränderte

Erlebnisberichte von Betreuten aus den Projektstellen

Jugendhilfe ist immer ein Spiegelbild

Interview mit Norbert Scheiwe

ScheiweNorbert Scheiwe, Dipl. Sozialpädagoge, und von 1988 bis 2015 Gesamtleiter des Campus Christophorus Jugendwerk in Breisach-Oberrimsingen, ist seit vielen Jahren Wegbegleiter von Wellenbrecher. Der Mitinitiator der Gedenkstättenpädagogik (Verein "Für die Zukunft lernen") und Initiator vieler Projekte auf dem Camino de Santiago, Mitgründer des Europäischen Forums für Soziale Bildung (EFFSE) und derzeitiger ehrenamtlicher Geschäftsführer, gratuliert dem Jugendhilfeträger herzlich zum 25-jährigen Bestehen.

Erste Gratulation zum 25-jährigen Jubiläum von Wellenbrecher e.V.

wirwellenbrecherEs ist soweit. Mit vielen geladenen Gästen feiern wir 25 Jahre Wellenbrecher e.V. als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe. Wir begehen unseren Festtag im Rahmen einer großen Veranstaltung mit Bühnenprogrammen, Musik, Clownerie, Zauberei, Kabarett, Talk und Tanz inkl. Kinder- und Familienprogramm sowie leckerem Essen und Getränken. In den nächsten Tagen werden wir mehr darüber berichten.

Aus diesem Anlass stellen wir auch die erste Ausgabe unseres neuen Magazins aus Praxis und Theorie mit dem Namen "Individualpädagogische Blätter (ipb)" vor. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich die Nr. 1 der ipb mit dem Thema "Erfolg in der pädagogischen Arbeit". Während der Festveranstaltung liegt eine begrenzte Auflage "direkt aus der Druckerpresse" vor. Damit Sie und alle Interessierten sich aber vorab schon einmal einen Eindruck unserer – demnächst in unregelmäßigen Abständen erscheinenden – Veröffentlichung machen können, bieten wir unser Magazin hier schon einmal zum Download an.

Unser großer Tag - 25

An diesem Tag erscheint die erste Ausgabe unserer Individualpädagogischen Blätter - das Wellenbrecher-Magazin aus Praxis und Theorie

Eine Projektstelle stellt sich vor

Ausfahrt1Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium

Interdisziplinärer Fachtag der Universität zu Köln und Wellenbrecher

iAm 29.5.2018 fand in Castrop-Rauxel ein Fachtag mit dem Titel „Ausfahrt 18 – Wege aus der Hilfe: Interdisziplinäre Perspektiven auf die Nachsorge und Nachbegleitung nach stationärer Förderung junger Menschen“ statt. Die ReferentInnen kamen aus verschiedenen Einrichtungen und Systemen, die mit der Erziehung junger Menschen befasst sind: Prof. Dr. Dirk Nüsken von der Evangelischen Fachhochschule Bochum, Anna Vetter von der Kinder- und Jugendpsychiatrie Elmshorn, Andreas Bassendowski und Stefanie Klein von der Justizvollzugsanstalt Iserlohn, Anna Stossun, Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Rainer Zimmermann von der Universität zu Köln sowie Gerwin Karafiol und Michael Karkuth von Wellenbrecher e.V.

Allen gemeinsam ging es um die Erfahrung, dass intensive individuelle Hilfen in vielen Fällen wirksam sind in dem Zeitraum, in dem die Hilfen angewendet werden. Allzu oft jedoch bleiben diese positiven Wirkungen nach dem Ausscheiden aus dem Hilfesystem nicht erhalten, weil frühere Peer Groups und Verhaltensgewohnheiten wieder die Überhand gewinnen. Deshalb rückt die Frage der Nachhaltigkeit positiver Wirkungen als Kriterium für den Erfolg der gesamten Maßnahme in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Wellenbrecher bildet Polizeibehörden im Rahmen der NRW-Initiative „Kurve Kriegen“ fort

Es geht um deeskalierende Kommunikation,

Kurvekriegen1iLars Mechler, Leiter des Wellenbrecher-Bereiches „Prävention-Training-Beratung“ schult derzeit Fachkräfte aus 19 NRW-Polizeibehörden im Auftrag des nordrhein-westfälischen Innenministeriums in deeskalierender Kommunikation. TeilnehmerInnen der Fortbildungen sind pädagogische Fachkräfte und polizeiliche AnprechpartnerInnen, die im Rahmen der NRW-Initiative „Kurve Kriegen“ eingesetzt werden. Ihnen werden Techniken vorgestellt, die ihr vorhandenes professionelles Handlungsrepertoire erweitern. Unter anderem geht es um einen professionellen Einsatz von Körpersprache und deeskalative Methoden der Konfrontation und Grenzziehung in kritischen Situationen. Mechler meint: „Spannend ist neben der Vermittlung der Inhalte, zu erleben, wie es zwischen den TeilnehmerInnen (vor allem zwischen Polizei und Jugendhilfe) zu einem Dialog über Haltung, Wertung und Verhalten im Umgang mit emotional hochangespannten Menschen kommt“.

Video veranschaulicht Zusammenarbeit zwischen Jugendamt

An dieser Stelle weisen wir Sie auf ein Video des mit uns befreundeten Jugendhilfeträgers IJS (Individueller Jugendhilfe Service e.V.) hin, das sehr anschaulich und phantasievoll die Art visualisiert, wie Jugendämter mit freien Trägern bei individualpädagogischen Projekten kooperieren. Wir finden den Film ausgesprochen sinnvoll für das Verständnis von individualpädagogischen Hilfen und bedanken uns beim IJS e.V. für die Erlaubnis, ihn auf unserer eigenen Website zu verlinken.

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