Was sind Standprojekten im Inland

Bei dieser Hilfe handelt es sich um stationäre Angebote vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene, die nicht in ihrem angestammten Umfeld verbleiben können. Durch das Leben in einem Standprojekt wird eine räumliche Distanz zum belastenden Herkunftsmillieu hergestellt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in dem Zusammenleben von ein bis zwei Jugendlichen/jungen Erwachsenen in Form einer auf Verselbständigung hin angelegten Wohngemeinschaft. Diese Wohngemeinschaft ist gleichzeitig der Lebensmittelpunkt eines oder mehrerer Betreuer. Oft trägt diese Betreuungsform keine oder nur geringe familienähnliche Züge. Räumliche Nähe und Distanz zwischen Betreuten und Betreuern sind entsprechend des Bedarfs im Einzelfall flexibel regelbar. Häufig zeichnet diese Hilfeform ein „Projektcharakter“ aus, der zum Beispiel durch die Ansiedlung auf einem Pferdehof, Werkhof o.Ä. zum Ausdruck kommen kann.

Spezifische Leistungsmerkmale

  • Alltagsgestaltung in einem Umfeld, das verlässliche Beziehungen, Kontinuität und Struktur bietet
  • Entwicklung eines individuellen pädagogischen Konzeptes für den Jugendlichen, das sich in den Projektrahmen integrieren lässt
  • Einbindung in die Lebenswelt der Betreuer, in deren Verwandtschafts- und Freundeskreis sowie gemeinsame Freizeitaktivitäten und gemeinsame Urlaubsgestaltung
  • Unterstützung der Einbindung der Jugendlichen ins Gemeinwesen im neuen sozialen Lebensraum
  • gezielte Förderung des Betreuten in seiner psychosozialen, emotionalen, kognitiven und körperlichen Entwicklung
  • Förderung von intellektuellen, musischen, sportlichen und handwerklichen Fähigkeiten der/des Betreuten
  • soziales Lernen im Gruppenkontext und der Hilfestellung bei der Bewältigung von allen großen und kleinen Alltagsproblemen
  • Förderung von schulischer Integration und Entwicklung einer Ausbildungs- und Arbeitsperspektive
  • Hilfen zum Erwerb lebenspraktischer Kompetenzen, Techniken selbständiger Haushaltsführung und Organisation einer autonomen Lebensführung bei sukzessiver Reduzierung der unterstützenden Maßnahmen der Betreuenden in diesem Bereich
  • Arbeit mit den Eltern, der Förderung der Kontakte zu den Eltern, der Verbindung zum alten Lebensumfeld (Freunde, Verwandte etc.), sofern dies nicht im Einzelfall in der Hilfeplanung als kontraindiziert angesehen wird
  •  therapeutische und heilpädagogische (externe) Hilfen bei Störungen und Leidenszuständen der betreuten Jugendlichen sowie Leistungen unserer diagnostischen Abteilung, die im Bedarfsfall eingesetzt werden können (optional).

Weitere Informationen zu Standprojekten im Ausland

Merkmale

Altersgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene, seltener auch ältere Kinder
Geschlecht: männlich oder weiblich
Gesetzl. Rahmen: §§ 34, 35 (z.T. auch 35a) und 41 SGB VIII

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