Traumapädagogisches Einzelcoaching mit dem Schwerpunkt der Selbstwirksamkeitsförderung

Traumapädagogisches Einzelcoaching

von Wellenbrecher e.V. | Podcast-Schnipsel

Selbstwirksamkeit bedeutet: aktiv und selbstbestimmend handeln, Autonomie erlangen, sich abgrenzen und schützen, ohne selber verletzend zu werden und sich bewusst konstruktiv wirksam erleben.

Im traumapädagogischen Einzelcoaching mit dem Schwerpunkt der Selbstwirksamkeit bieten wir Kindern und Jugendlichen, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden und/oder traumatisiert sind, einen sicheren Raum zur emotionalen Stabilisierung sowie die Stärkung und die Weiterentwicklung der Selbstwahrnehmung bei Sichtbarmachen der individuellen Resilienzen und der persönlichen Ressourcen.

Das Coaching wird methodisch, didaktisch und inhaltlich auf die Lebenswelt der Teilnehmer:innen ausgerichtet. Dies bedeutet, dass sie selbst sowie die Helfer- und lebensweltbezogenen Systeme aktiv Einfluss auf den inhaltlichen Verlauf des Coachings nehmen können und die für seine Wirkung wichtige Voraussetzung der prozessualen Transparenz geschaffen wird.

 

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Emotionale Stabilisierung und Sicherheit; Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Wahrnehmen und Erkennen individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Auseinandersetzung und reflektierter Umgang mit Gefühlen
  • Erkennen und Verstehen von Sinn und Zweck des individuellen Überforderungsverhaltens und der individuellen Eskalationsdynamiken
  • Trainieren von individuellen Konfliktlösungsstrategien
  • Trainieren von Körpersprache und selbstsicherem Auftreten
  • Erarbeitung und Wahrnehmung von individuellen Resilienzfaktoren
  • Erarbeitung von Unterstützersystemen im sozialen Netzwerk: an wen und wohin kann ich mich wenden; Einbezug, Austausch und Arbeit in lebensweltbezogenen Systemen wie Familie, Schule, Arbeitsplatz, Therapeut:innen etc.
  • Ausprobieren von gewaltfreien Selbstschutztechniken.

Die Auswahl der Methoden obliegt den verantwortlichen Trainer:innen und wird in Abgleich mit den Bedürfnissen und Voraussetzungen der Teilnehmer:innen erfolgen. Das Coaching basiert auf einem ganzheitlichen, traumapädagogischen, prozessorientierten und systemischen Ansatz. Die Coachingmethoden werden in Anlehnung an die

  • individualpädagogische und traumasensible Arbeit
  • systemische und bindungsorientierte Pädagogik
  • verhaltenstrainierenden Arbeit sowie
  • autoritative und achtsame konfrontative Arbeit
  • ausgewählt und auf die Teilnehmer:in abgestimmt.

Einsatz finden z.B.

  • Erstinterviews (immer)
  • Biographiearbeit
  • Psychoedukation
  • Übungen zum sicheren Ort, zur Ressourcen- und Resilienzarbeit
  • Wahrnehmungsübungen (Körperarbeit- und Sinneswahrnehmung)
  • Techniktraining (Körpersprache und non-verbale Kommunikation)
  • (Selbst-)Reflektionsübunge
  • Zusammenarbeit mit Helfersystemen und lebensweltbezogenen Systemen (Netzwerkarbeit).

Zielgruppe

Kinder und Jugendliche

Infoblatt zur Veranstaltung

Titelseite Fortbildung Traumapädagogisches Einzelcoaching

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