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Traumapädagogisches Einzelcoaching

mit dem Schwerpunkt der Selbstwirksamkeitsförderung

Selbstwirksamkeit bedeutet: aktiv und selbstbestimmend handeln, Autonomie erlangen, sich abgrenzen und schützen, ohne selber verletzend zu werden und sich bewusst konstruktiv wirksam erleben.

Im traumapädagogischen Einzelcoaching mit dem Schwerpunkt der Selbstwirksamkeit bieten wir Kindern und Jugendlichen, die sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden und/oder traumatisiert sind, einen sicheren Raum zur emotionalen Stabilisierung sowie die Stärkung und die Weiterentwicklung der Selbstwahrnehmung bei Sichtbarmachen der individuellen Resilienzen und der persönlichen Ressourcen.

Das Coaching wird methodisch, didaktisch und inhaltlich auf die Lebenswelt der TeilnehmerInnen ausgerichtet. Dies bedeutet, dass sie selbst sowie die Helfer- und lebensweltbezogenen Systeme aktiv Einfluss auf den inhaltlichen Verlauf des Coachings nehmen können und die für seine Wirkung wichtige Voraussetzung der prozessualen Transparenz geschaffen wird.

Inhaltliche Schwerpunkte

• Emotionale Stabilisierung und Sicherheit; Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung

• Wahrnehmen und Erkennen individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten

• Auseinandersetzung und reflektierter Umgang mit Gefühlen

• Erkennen und Verstehen von Sinn und Zweck des individuellen Überforderungsverhaltens und der individuellen Eskalationsdynamiken

• Trainieren von individuellen Konfliktlösungsstrategien

• Trainieren von Körpersprache und selbstsicherem Auftreten

• Erarbeitung und Wahrnehmung von individuellen Resilienzfaktoren

• Erarbeitung von Unterstützersystemen im sozialen Netzwerk: an wen und wohin kann ich mich wenden; Einbezug, Austausch und Arbeit in lebensweltbezogenen Systemen wie Familie, Schule, Arbeitsplatz, Therapeuten etc.

• Ausprobieren von gewaltfreien Selbstschutztechniken.

Die Auswahl der Methoden obliegt den verantwortlichen TrainerInnen und wird in Abgleich mit den Bedürfnissen und Voraussetzungen der Teilnehmerinnen erfolgen. Das Coaching basiert auf einem ganzheitlichen, traumapädagogischen, prozessorientierten und systemischen Ansatz.

Die Coachingmethoden werden in Anlehnung an die

• individualpädagogische und systemische Arbeit

• traumasensible und bindungsorientierte Pädagogik

• verhaltenstrainierenden Arbeit sowie

• autoritative und achtsame konfrontative Arbeit

ausgewählt und auf die TeilnehmerIn abgestimmt.

Einsatz finden z.B.

• Erstinterviews (immer)

• Biographiearbeit

• Psychoedukation

• Übungen zum sicheren Ort, zur Ressourcen- und Resilienzarbeit

• Wahrnehmungsübungen (Körperarbeit- und Sinneswahrnehmung)

• Techniktraining (Körpersprache und non-verbale Kommunikation)

• (Selbst-)Reflektionsübungen

• Zusammenarbeit mit Helfersystemen und lebensweltbezogenen Systemen (Netzwerkarbeit).

Nähere Infos zur Veranstaltung erhalten Sie zum Download hier.

„Trauma-sensibel“ handeln in Schule und OGS

Heute können wir davon ausgehen, dass in fast jeder Klasse mindestens ein Kind sitzt, welches potentiell traumatisierte Lebensereignisse erfahren hat und durch diese Ereignisse dauerhaft beeinträchtigt wird. Dies sind sowohl Kinder und Jugendliche aus dem stationären Kinder- und Jugendhilfebereich, aus problembelasteten Familien, als auch ganz aktuell geflüchtete Kinder und Jugendliche, die das schulische Fachpersonal in ihrem Verhalten herausfordern und manchmal auch überfordern können. Jene Kinder und Jugendlichen erstarren plötzlich, verstummen, schlagen aus zunächst unerklärlichen Ursachen wild um sich oder schreien aus dem Nichts heraus. Dieses Verhalten wird oft zu einer kritischen Belastung für das allgemeine Schul-, Lern- und Umgangsklima.

Es stellt sich die Frage, was einerseits diese SchülerInnen benötigen und andererseits, was die Schulen, Lehrkräfte und das pädagogische Fachpersonal brauchen, um traumatisierte Kinder und Jugendliche in Schule und OGS begleiten zu können, damit diese durch klare Orientierung, Sicherheit und ein verbindliches Beziehungsangebot in Schule und OGS lernen können.

Um eine Haltung und Strategien für den Umgang mit traumatisierten SchülerInnen zu entwickeln, bedarf es einer pädagogischen Handlungssicherheit sowie grundlegenden Wissens zum Thema "Trauma/Traumatisierung".

In diesem Seminar wird Ihnen entsprechendes psychotraumatologisches Grundwissen (Haltungen und Erkenntnisse aus den Bereichen Traumapädagogik und Psychotraumatologie) vermittelt.

Nähere Infos zu dieser Fortbildung erhalten Sie zum Download hier.

TRAUMAPÄDAGOGISCHE ANGEBOTE

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