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Wellenbrecher stellt seine Buchhaltung auf papierloses Büro um

Ressourcen- und kostensparendere Methode kommt auch der pädagogischen Arbeit zugute

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Wenn es stimmt, dass - wie Zeit-Online schon im Sommer letzten Jahres berichtete - jeder Deutsche jährlich 244 Kilo Papier, Pappe oder Karton verbraucht, dann gehört dazu sicher auch der immer noch sehr hohe Einsatz von bedrucktem Papier in der Bürowelt. Denken wir nur an die vielen Emails, PDFs oder Belege, die wir nach wie vor trotz ausgefeilter Computersysteme über einen Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgeben.

Wellenbrecher geht seit kurzem einen anderen Weg: Nach und nach stellen wir unsere Buchhaltung auf das schon seit Jahren viel diskutierte „papierlose Büro“ um. Zwar wird es nach wie vor immer noch wichtige Belege geben, die in gedruckter Form archiviert werden müssen, aber dort, wo es möglich ist, soll es nur noch Dateien auf dem Computer geben, die auch mit anderen Systemen austauschbar sind. Dieses ressourcenschonende Arbeiten ist umweltfreundlicher, spart Energie- und Verbrauchskosten und schafft gleichzeitig bessere Möglichkeiten, die Aktenführung effektiver zu gestalten.

Nachdem wir schon seit vielen Jahren ein eigenes Intranet zur Kommunikation und zum Austausch von Dokumenten benutzen, ist die Umstellung in unserer Buchhaltung nur ein konsequenter weiterer Schritt. Oft wird von Außenstehenden verdrängt, dass unsere vielfältigen erzieherischen Hilfen auch ein hohes Maß an intelligenter Verwaltung erfordern. Nicht zuletzt deshalb, weil ein effektives Projektmanagement mehr Raum für die inhaltliche Ausgestaltung und Durchführung der pädagogischen Arbeit schafft und darüber hinaus auch der Forderung vieler Jugendämter nachkommt, auf das Prinzip der Wirtschaftlichkeit zu achten. Insofern ist das „papierlose Büro“ schon aus Kostengründen eine gute Alternative für alle Beteiligten.

Seitdem Wellenbrecher sich zu diesem Schritt entschieden hat, sind unsere Mitarbeiterinnen aus der Buchhaltung natürlich besonders gefordert. Die Umstellung lässt sich nicht von heute auf morgen realisieren, vieles muss bedacht und möglicherweise wieder revidiert und neu eingestellt werden. Aber - wir sind auf einem guten Weg, und unsere Kolleginnen haben mit viel Engagement und Einsatz die Grundlage für eine papierfreiere Zukunft geschaffen.

Heidi Peranic, Marion Schüssler, Catrin Böhm und Linda Hasse (von links) bei der aufwendigen Umstellungsarbeit: Viele Dokumente müssen gesichtet werden, um sie für das papierlose Büro vorzubereiten.