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(Mit freundlicher Genehmigung der Ruhr Nachrichten Lokalredaktion Lünen)

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Bravo: Schulabschluss geschafft!

Feierliche Übergabe der Zeugnisse in der Drehscheibe

Znis 

Wir haben schon darüber berichtet: Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 bietet Wellenbrecher seinen betreuten Kindern und Jugendlichen mit Hilfe individueller Förderpläne die Chance zur Fortsetzung und zum erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn auch während einer Betreuung fern vom Heimatort an. Diese sogenannte Distanzbeschulung wird in Kooperation mit der Sonneck-Schule des Neukirchener Erziehungsvereins durchgeführt. Wir freuen uns, dass es auch dieses Jahr wieder 16 Jugendliche geschafft haben, einen Schulabschluss zu bekommen: Vier SchülerInnen schlossen die Klasse 10B, je sechs die Klasse 9 und 10A ab.

Zu diesem Kreis gehören auch Nina und Tyler, die während einer Feierstunde in der „Drehscheibe“ ihre Hauptschul-Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen konnten. Überreicht wurden sie von Lehrerin Friederike Brockmeier und Lehrer Arno Grossmann, die die beiden Schulabgänger die ganze Zeit erfolgreich unterrichteten. Joachim Glörfeld, geschäftsführender Vorstand von Wellenbrecher, wies noch einmal ausdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, einen Schulabschluss zu haben, der letzlich auch dazu führen kann, dass unsere Jugendlichen die entsprechende Anerkennung und Berücksichtigung auf dem Weg zu einer beruflichen Karriere finden.

Gruppenfoto mit Zeugnis: Freudestrahlend päsentieren Tyler und Nina (2. und 3.v.L.) ihre Abschlusszeugnisse. Mit dabei Friederike Brockmeier (Lehrerin), Joachim Glörfeld (geschäftsführender Vorstand Wellenbrecher), Arno Grossmann (Lehrer) und Drehscheibe-Koordinator Jörg Bading (v.li.).

FachtagWeb 

Am 3.11.2016 veranstaltete Wellenbrecher e.V. einen Fachtag zum Thema „Muslimische Jugendkultur und ihre Bedeutung für erzieherische Hilfen“. Eingeladen waren Fachkräfte der Jugendämter des Ruhrgebietes, denn die Zuwanderung vieler Menschen aus dem arabischsprachigen Raum hat nicht zuletzt auch die Jugendhilfe vor neue Herausforderungen gestellt. Waren es zu Beginn die unbegleiteten minderjährigen jungen Menschen, um die sich Jugendämter und Jugendhilfeeinrichtungen zügig kümmern mussten, so rücken aktuell auch die Familien mit ihren Kindern und den möglicherweise damit verbundenen Problemlagen in den Fokus.

Foto: adobestock.com

Projekt "Drehscheibe" stellte sich bei

DrehscheibequerDas Interesse war groß und die Stimmnung im nachempfundenen „Weltcafé“ gut. So lässt sich die Atmosphäre beim Workshop „Drehscheibe – Rückkehrmanagement und Nachhaltigkeit von pädagogischen Maßnahmen im Ausland“ beschreiben, den wir zusammen mit Mitgliedern eines wissenschaftlichen Teams von der Universität zu Köln durchgeführt haben. Der Workshop war Teil der EFFSE-Tagung „Lernort Europa“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (siehe Ankündigung und Bericht weiter unten). Dabei ergab sich die Gelegenheit, unsere Überlegungen zu einem systematischen Rückkehr- und Wiedereingliederungsmanagement für Kinder und Jugendliche, die stationär betreut werden, zur Diskussion im Fachpublikum zu stellen. Die Ergebnisse daraus fließen ein in die wissenschaftliche Begleitung unseres Projektes.

Neben diesem Workshop brachte sich Wellenbrecher noch mit der Ausrichtung zweier weiterer Arbeitsgruppen in die Würzburger Tagung ein, wobei es zum einen um die Bedeutung von „Kulturschocks“ und zum anderen um interkulturelles Lernen in individualpädagogischen Betreuungen ging.

Superwetter und gute Stimmung

Büro Emscher in Castrop-Rauxel feiert Eröffnung

Nr1Urig und gemütlich ging es zu bei der Eröffnungsfeier unseres neuen Büros Emscher in Castrop-Rauxel. Bei hochsommerlichen Temperaturen waren zahlreiche Gäste erschienen. Unter ihnen befanden sich MitarbeiterInnen verschiedener Jugendämter, Vertreter des Landesjugendamtes KollegInnen anderer freier Jugendhilfeträger sowie KooperationspartnerInnen.

Wellenbrecher-Fachtag am 3.11.2016

Muslimische Jugendkultur und ihre Bedeutung für erzieherische Hilfen

Sonnenuntergang 

Russland liegt ganz schön weit weg. Daran ändert auch die Tatsache kaum etwas, dass unsere Projektstellen dort ganz im Westen angesiedelt sind. Aber gerade das ist ja der Sinn unserer Betreuungen im Ausland: Unsere Jugendlichen sollen ganz bewusst zeitweilig herauskommen aus der gewohnten Umgebung und den gewohnten Beziehungsstrukturen. Schließlich sind sie mit ein Grund für ihre schwierige Lebenssituation, die dazu geführt hat, dass in Deutschland keine adäquate Hilfe für diese jungen Menschen mehr bereitsteht.

Wellenbrecher weitet siebzehnjährige erfolgreiche Tätigkeit

Wie kann man Träume, Wünsche und Hoffnungen austauschen und mitteilen, wenn man unterschiedlichen Kulturen und Sprachräumen angehört? 

Schülerinnen und Schüler von der Schwerter Gesamtschule Gänsewinkel und jugendiche Flüchtlinge aus dem Wellenbrecher-Wohnprojekt „Mittendrin“, ebenfalls aus Schwerte, haben dies mit künsterlischen Mitteln in einem gemeinsamen Projekt versucht. So entwickelte beispielsweise der Autor Thorsten Trelenberg auf der Grundlage von biografischen Erzählungen der Beteiligten eigene Texte. Sie dienten wiederum als Vorlage für einen Film, den die Jugendlichen unter Anleitung des Münsteraner Filmemachers Rudolf Gier-Seibert mit großer Freude produzierten. Unter dem Titel „HALLO – Begegnungen und Wünsche junger Menschen in Schwerte“ konnten sich alle auf (schau)spielerische Art ausdrücken und ihre eigenen Vorstellungen vom zukünftigen Leben thematisieren. Den Filmschnitt übernahmen sie selbst, die passende Filmmusik wurde in Eigenregie komponiert.

Die beeindruckende und beispielgebende Schwerter Initiative ist Teil des bundesweit durchgeführten Projektes „Lesen macht stark: Lesen und digitale Medien“. Es wird von der Stadt Schwerte und ihrem Kultur- und Weiterbildungsbetrieb wirksam unterstützt. 

Die Sprache unserer Träume
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